Der Einstieg in die digitale Fotografie ist so günstig wie nie zuvor und wenn es etwas gibt, wodurch sich eine Kamera von einem Smartphone abheben kann, dann ist es die Bildqualität. Wir zeigen Ihnen im Vergleich von Einsteiger-DSLRs und spiegellosen Systemkameras, worauf Sie beim Kamerakauf achten sollten und wie sie viel Geld sparen können. Außerdem stellen wir Ihnen unsere Favoriten für kleines Geld vor! 

Top-Kameras für kluge Sparfüchse

Wir haben unsere 7 favorisierten Kameras für unter 600 Euro für Sie zusammengestellt. Von links nach rechts im Bild: Canon EOS 250DNikon D3500Sony Alpha 6000Canon EOS M50, Fujifilm X-A5Panasonic Lumix GX9Olympus OM-D E-M10 Mark II. Die Kurzbesprechung und -Bewertung der Modelle finden Sie auf den folgenden Seiten.

Canon EOS 250D

Von wegen „DSLR ist tot“. Canon aktualisiert mit der EOS 250D sein üppiges Spiegelreflexkameraportfolio um ein neues Modell. Zugegeben: In der Redaktion blieb ein aufgeregtes Warten auf die Testergebnisse wie bei so manch anderen Kameras aus. Grund dafür war vorab ein Blick auf das Datenblatt, das dem der EOS 200D sehr nahe kommt.

ProKontra
+ Der APS-C-Sensor der EOS 250D leistet als Einsteiger-DSLR eine tolle Bildqualität– kein Wetterschutz
+ Videoaufzeichnung in bis zu 4K-Auflösung– 4K-Video ohne Dual-Pixel-CMOS-AF
+ Klein und leicht
+ Großzügige Akkulaufzeit
+ Riesiges Canon-EF-Objektivangebot

Nikon D3500

Die Nachfolgerin der D3400 bringt einige kleine Veränderungen mit. Unter anderem beim 24,2 Megapixel CMOS-Sensors, der bei gleichem Format (DX: 23,5 mm x 15,6 mm) nun eine minimal höhere Gesamtpixelanzahl von 24,78 Millionen Pixeln aufweist (zum Vergleich: bei der D3400 sind es 24,72 Millionen Pixel). Identisch ist weiterhin die Lichtempfindlichkeit, die von ISO 100 bis ISO 25.600 reicht, sowie das Autofokus-Modul mit 11 Fokusmessfeldern. Auch bleibt es bei einem Speicherkartenfach, mit dem sich eine SD-Karte (HC oder XC) verwenden lässt.

ProKontra
+ Sehr gute Abbildungsleistung bei ISO 100– Bereits ab ISO 800 Bildrauschen sichtbar
+ Kompaktes, aber handliches Gehäuse– Im Vergleich zu Vorgängern sind nur wenige Änderungen sichtbar. Die Ausstattung ist daher in vielen Punkten veraltet

Sony Alpha 6000

Der APS-C-Exmor-HD-Sensor der Alpha 6000 nimmt ausgezeichnete Fotos auf, wie unser Labortest zeigt. 89 Prozent Bildqualität und 1761 Linienpaare pro Bildhöhe bei ISO 100 sprechen für sich. Aufgelöst werden rund 24 Megapixel, bei einer ISO-Empfindlichkeit von max. ISO 25.600. Verarbeitet werden die Fotos vom flinken BIONZ-Z-Prozessor, der auch dem Hybrid-Autofokus Beine macht. Die Fokusmessung geht sehr zügig vonstatten. Im Weitwinkel messen wir 0,08, im Telebereich 0,13 Sekunden Zeitverzug – schnappschusstauglich wird bei der Alpha 6000 großgeschrieben. Erst recht, wenn man auf insgesamt 179 AF-Punkte zurückgreifen kann. So stellt man äußerst präzise scharf. Gut gefällt uns auch der flinke Serienbildmodus, der 12 Bilder pro Sekunde auf die Speicherkarte schaufelt. Systemkameratypisch zeichnet sich die Alpha 6000 durch ihr kompaktes Gehäuse (Magnesiumlegierung) aus, das leichte 285 Gramm auf die Waage bringt. Trotzdem liegt es durch den soliden Haltegriff und den gelungenen Materialmix fest in der Hand. Ebenfalls CSC-typisch ist das Fotografieren über den elektronischen Sucher oder das Display. Beides bietet die Sony 6000 und beides liefert visuell sehr gute Ergebnisse. Die jeweilige Auflösung ist so hoch, dass sich Motive vor und nach der Aufnahme gut beurteilen lassen. Für Flexibilität sorgt der vertikal schwenkbare Monitor.

ProKontra
+ Hohe Auflösung bis ISO 3200– Das externe Akku-Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten
+ Flotte Serie: 13 Bilder in der ersten Sekunde
+ Hybrid Autofokus: 179 (AF-Phasendetektion)/ 25 Punkte (AF-Kontrastdetektion)
+ WiFi und NFC integriert
+ Klappbares Display

Fujifilm X-A5

Die Fujifilm X-A5 ist die bislang kleinste und leichteste spiegellose Systemkamera der X-Serie. Das Einsteigermodell verfügt über ein um 180 Grad nach oben schwenkbares Touchscreen-LC-Display, eine 4K-Videofunktion sowie die aktuellste Bluetooth-Technologie, mit der sich die Bilder direkt nach der Aufnahme auf ein Smartphone oder Tablet übertragen lassen. Mit dem Objektiv XC15-45mmF3.4-5.6 OIS PZ wiegt die Fujifilm X-A5 nur 496 Gramm – eine leichtere Kamera-Zoomobjektiv-Kombination gibt es in der X-Serie derzeit nicht.

ProKontra
+ Tolle Abbildungsleistung bis ISO 3200– Kleines EF-M-Objektivportfolio
+ Dual-Pixel-CMOS-AF-System– Kontrast-AF bei Videos in 4K
+ Rund 10 Bilder pro Sekunde in Serie– Kurze Akkulaufzeit und Serienbildfolge
+ Leichtes, kompaktes Gehäuse
+ Dank Wi-Fi, NFC und Bluetooth konnektiv

Panasonic GX9

Die Panasonic Lumix GX9 bringt fast alles mit, was eine äußerst kompakte und ambitionierte Einsteiger-CSC können sollte: super Bildqualität, gute Ausstattung mit ein paar Abstrichen und ein für Lumix-Kameras gewohnt herausragendes Handling. Interessenten einer kompakten Systemkamera machen mit der GX9 nichts falsch. Mit einem aktuellen Verkaufspreis knapp unter 600 Euro ist die Kamera angesichts der Leistung mehr als fair bepreist. Ihnen steht weniger Geld zur Verfügung, Sie interessieren sich aber für eine solche Kamera von Panasonic? Dann empfehlen wir die GX80.

ProKontra
+ Kompaktes, leichtes Kamerasystem– Nur Micro-USB-2.0-Standard
+ Trotz Kompaktheit bietet die GX9 lobenswerte Bildqualität bis einschließlich ISO6400– Display nicht drehbar
+ Duale Bildstabilisierung
+ Inklusive Aufklappblitz
+ 4K-Foto-Video-Funktionen

Olympus OM-D E-M10 Mark II

Kompakt, leicht und ergonomisch präsentiert sich die Mark-II-Version der OM-D E-M10, die sich vor allem an Einsteiger in die spiegellose Kameraklasse richtet. Der neu hinzugekommene 5-Achsen-Bildstabilisator soll nun für noch ruhigere Bilder aus der Hand sorgen. Wir messen bei ISO 200 scharf aufgelöste 1680 Linienpaare pro Bildhöhe – rund 97 Prozent der theoretisch möglichen Leistung des 4/3-Zoll-Live-MOS-Sensors! Zugleich wurde das Rauschverhalten optimiert. Bis ISO 3200 fotografiert man praktisch ohne störende Bildkörnung. Erst ab ISO 6400 schmälert sich der visuelle Eindruck sukzessiv. Macht unter dem Strich fast 91 Prozent im Bereich Bildqualität.

ProKontra
+ Leistungsstarker 5-Achsen-Bildstabilisator– Zunehmendes Rauschen ab ISO 6400
+ Hohe Serienbildgeschwindigkeit von rund 8 Bildern pro Sekunde
+ Bedienung per Touchscreen
+ Live Composite-Funktion ermöglicht die einfache Umsetzung von Light-Painting-Fotos

Canon EOS M50

Der Kamerasensor im APS-C-Format sowie das Dual-Pixel-CMOS-Autofokussystem überzeugen auf voller Linie. Zudem ist die kleine und leichte Kamera perfekt für Reisen oder eine Tour durch die Stadt konzipiert. Es macht Spaß, mit dem kompakten System zu fotografieren – wäre da nicht das magere Objektivportfolio. Nach wie vor bremst sich Canon hier selbst aus und bedient so ausschließlich Fotografen, die mit einer Canon-DSLR fotografieren und eine kompakte Zweitkamera suchen, um daran die EF-/EF-S-Objektive zu adaptieren.

ProKontra
+ Tolle Abbildungsleistung bis ISO 3200– Kleines EF-M-Objektivportfolio
+ Dual-Pixel-CMOS-AF-System– Kontrast-AF bei Videos in 4K
+ Rund 10 Bilder pro Sekunde in Serie– Kurze Akkulaufzeit und Serienbildfolge
+ Leichtes, kompaktes Gehäuse
+ Dank Wi-Fi, NFC und Bluetooth konnektiv

Kameras unter 600 Euro im Vergleich

Ob klassische digitale Spiegelreflexkamera oder kompakte, spiegellose Systemkamera, nie war der Einstieg in die Fotografie mit Wechselobjektiven erschwinglicher als heute. Kosteten beispielsweise DSLRs vor einigen Jahren noch ein kleines Vermögen, sind Einsteigermodelle heute bereits für deutlich unter 500 Euro zu haben. Gründe für den rasanten Preisrückgang finden sich etwa in immer günstiger werdenden Produktionskosten (z. B. Sensor) und einem wachsenden Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern.

Vor allem letzterer wirkt sich unmittelbar in „Kampfpreisen“ aus. Dies treibt zwar den Kameraproduzenten kleine Tränen in die Augen, sorgt beim Endkunden jedoch für ein breites Lächeln. Damit Ihnen das Lachen auch nach dem Kauf nicht vergeht, haben wir uns für Sie im Markt der Einsteigermodelle umgesehen und die aktuell sieben attraktivsten Alternativen unter 600 Euro herausgesucht. Mit dabei sind natürlich die Urgesteine Canon und Nikon, aber auch spannende Kameras aus dem Lager der kompakten Systemkameras (kurz CSC) von FujifilmSonyOlympus und Panasonic. Worin sich die Kandidaten unterscheiden, worauf Sie beim Kauf achten sollten und ob sich ein noch tieferer Griff ins Portemonnaie lohnt, erfahren Sie im Artikel.

APS-C oder Micro Four Thirds

Erstes Kriterium für die Kaufentscheidung ist das Herz jeder Kamera: der Sensor. Zur Wahl in der Einsteigerklasse stehen der weitverbreitete CMOS-Sensor im APS-C-Format und der etwas kleinere Micro-Four-Thirds-Live MOS-Chip. Der größte Unterschied zwischen beiden Varianten ist der sogenannte Crop-Faktor. Dieser gibt an, wie sich eine Objektivbrennweite am jeweiligen Sensorformat verhält. Die Angaben auf der Linse beziehen sich nämlich immer auf Vollformatsensoren (36 x 24 mm), was dem analogen Kleinbildformat entspricht. Nutzt man nun ein Objektiv am kleineren APS-C-Sensor (22,5 x 15 mm), muss man die Brennweite mit dem Crop-Faktor 1,5 oder 1,6 (Canon) multiplizieren. So entsteht etwa aus einem 50mm-Objektiv der Look einer 75mm-Brennweite. Der Bildausschnitt fällt folglich kleiner aus und man kommt zugleich näher an das Motiv heran, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Insbesondere, da APS-C-gerechnete Linsen günstiger sind als Objektive für das professionelle Vollformat. Fotografiert man nun mit der gleichen 50mm-Optik am Micro-Four-Thirds-Chip (MFT), verlängert sich die Brennweite auf 100mm, da der Sensor (17,3 x 13 mm) im Vergleich noch kleiner ist und der Crop-Faktor folglich auf 2 ansteigt. Folgende Grafik verdeutlicht, was gerade beschrieben wurde.

(Bild: © Free-Photos – pixabay.com/de)

Sensorbedingte Einschränkungen bei der Objektivauswahl gibt es indes fast nicht mehr. Dank der Kooperation von Olympus und Panasonic bei der Weiterentwicklung des MFT-Systems gibt es mittlerweile ein breites Angebot, das sich vom extremen Weitwinkel bis zum flexiblen Supertelezoom erstreckt. Auch die bis vor einiger Zeit noch gängige Ansicht, dass der kleinere Sensor rauschanfälliger ist als die größere APS-C-Variante, ist mittlerweile weitgehend widerlegt. Hier machte sich zuletzt die permanente Weiterentwicklung der MFT-Sensortechnologie mess- und sichtbar bemerkbar, was sich auch bei unseren Tests im in besseren Wertungen niederschlug. Somit ist die Wahl des Sensors in der Einsteigerklasse aktuell mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks hinsichtlich der Gehäusegröße als eine qualitative. Visuelle Höhenflüge, zu denen deutlich höherpreisige Kameras in der Lage sind, sollte man von der preiswerten Klasse jedoch nicht unbedingt erwarten. Im direkten Vergleich liefern sie solide Ergebnisse mit guter Schärfe und natürlichen Farben – vorausgesetzt, Sie fotografieren in gemäßigten ISO-Stufen.

Nadelöhr ISO-Empfindlichkeit

Die Einsteigermodelle in unserem Test liefern in den niedrigen ISO-Empfindlichkeitsstufen gute bis sehr gute Resultate. Nimmt das Aufnahmelicht jedoch beispielsweise während der Dämmerung rapide ab, hilft in der Regel nur die Erhöhung der ISO-Stufe, was wiederum zu einem mitunter deutlichen Anstieg des Bildrauschens führt. Als Faustregel gilt: Bis ISO 800 können Sie mit einem guten Gefühl und ohne sichtbare Qualitätseinbußen fotografieren. ISO 1600 geht noch in Ordnung, doch ab ISO 3200 trennt sich in der preiswerten Klasse die Spreu vom Weizen.
Möchte man mit maximaler Qualität fotografieren, empfiehlt es sich, die hohen ISO-Stufen zu meiden und statt dessen lieber bei ISO 100 mit einem lichtstärkeren Objektiv (z. B. f/2,8) oder einem Stativ zur Bildstabilisierung zu arbeiten. So sind rauschfreie und scharfe Bilder garantiert.

Ausstattungsdetails beachten

Ein großer Unterschied, im Vergleich zu höherpreisigen Kameramodellen, zeigt sich beim Blick auf die Ausstattung. Hier sparen die Hersteller einige Features ein, um zum einen den niedrigen Preis zu realisieren, und zum anderen interessante Kaufanreize bei den höher positionierten Kameras zu bieten. So besitzen alle Kameras im Vergleich kein wetterfestes Gehäuse. Zumindest wird bei der Hersteller der Kameras von Fujifilm, Olympus, Sony und Panasonic langlebiges und optisch ansprechendes Metall beim Body verwendet.7 Tipps für Geldsparer

  1. Verschaffen Sie sich vor dem Kauf einen Überblick darüber, ob für Sie eher eine DSLR oder eine CSC infrage kommt.
     
  2. Achten Sie bei der Suche eher auf die Ausstattungsmerkmale der Kamera, als nur auf die Auflösung des Bildsensors.
     
  3. Suchen Sie nach Einsteigerkameras mit einem Kit-Objektiv. Diese sind im Set sehr günstig und für den Einstieg gut genug.
     
  4. Wenn Sie eine Kamera gefunden haben, sollten Sie prüfen, ob der Hersteller das System weiterhin mit neuen Objektiven pflegt.
     
  5. Nutzen Sie beim Neukauf im Fachhandel die Möglichkeit, die Kamera vorab zu testen. Vergleichen Sie die verschiedenen Bedienkonzepte der Kameras.
     
  6. Der Gebrauchtmarkt, beispielsweise die eBay Kleinanzeigen, kann eine gute Alternative zum Neukauf von Einsteigerequipment im Handel sein.
     
  7. Die Preise von Digitalkameras im Einsteiger- und Amateurbereich fallen sehr schnell. Je nach Kameramodell lohnt es sich, den Kauf um ein paar Wochen aufzuschieben, wenn ein Nachfolger in Sicht ist.

Einsteiger-CSC mit 179 AF-Feldern

Fotografisch wichtig ist die Ausstattung des Autofokus-Moduls. Die sollte möglichst viele Autofokuspunkte bieten, damit Sie beispielsweise auch Motive am Rand des Bildfeldes präziser scharf stellen können. Hier muss man beim Kauf einer Canon EOS 250D die meisten Abstriche in Kauf nehmen. Gerade einmal neun Autofokus-Punkte sind mit von der Partie. Deutlich ausstattungsstärker präsentieren sich hier die Mitbewerber. Allen voran die Sony Alpha 6000, die mit 179 AF-Feldern auftrumpfen kann. Dahinter liegt die Olympus OM-D E-M10 Mark II mit 81 AF-Punkten. Dies ermöglicht ein schnelles und präzises Scharfstellen des Motivs. Neben dem Autofokus und dem Gehäusematerial lohnt sich ein Blick auf die Komfortfeatures, die die Einstiegsmodelle mit sich bringen. So bietet etwa die Canon 250D ein integriertes GPS-Modul und verfügt, genau wie die Nikon D3500 und die Olympus OM-D E-M10 Mark II über ein Klapp- bzw. Schwenkdisplay. Dieses erleichtert die Aufnahme von Bildern aus ungewöhnlichen Perspektiven (z. B. Frosch- oder Über-Kopf-Ansicht).

Optischer vs. elektronischer Sucher

Ebenfalls wichtig: der Sucher. Fotografiert man mit einer CSCbietet jeder E-Sucher eine 100-Prozent-BildfeldabdeckungJedoch sollte man bei der elektronischen Variante auf eine möglichst hohe Bildpunkteanzahl achten, damit das Bild klar und scharf aufgelöst wiedergegeben wird. Da­rüber hinaus neigt der E-Sucher in der Dämmerung und Dunkelheit zu einem Rauschen und leichten Zeitversatz beim Schwenken. Kurzum: Die Klasse der Einsteiger hat – neben einem niedrigen Preis – auch technisch einiges zu bieten. Es lohnt sich jedoch, nicht in die allergünstigsten Modelle zu investieren, sondern rund 500 Euro auszugeben. So können Sie fotografisch prima loslegen.Elektronischer oder optischer Sucher?

Während digitale Spiegelreflexkameras einen optischen Sucher mitbringen, fotografieren Sie bei Systemkameras über einen elektronischen Sucher. Der Verzicht auf den optischen Sucher bringt sowohl Vor- als auch Nachteile.

Elektronischer Sucher: Der Blick durch einen elektronischen Sucher (hier: Sony SLT-A57) zeigt sowohl das Motiv als auch Zusatzinfos.
Elektronischer Sucher: Der Blick durch einen elektronischen Sucher (hier: Sony SLT-A57) zeigt sowohl das Motiv als auch Zusatzinfos. 

PRO & CONTRA:

+Dauerfokussiert: Der Autofokus funktioniert ohne Klappspiegel kontinuierlich.
+Keine Überraschungen: Das aufgenommene Foto entspricht exakt dem Sucherbild.
+Informativ: Wichtige Bildinformationen lassen sich direkt im Sucher einblenden.
-Visuelle Qualität: Je niedriger aufgelöst der E-Sucher ist, desto detailärmer das Bild. Bei wenig Licht sieht es unnatürlich aus.

Optischer Sucher: Der klassische optische Sucher liefert ein sehr klares
und natürliches Bild ohne Zusatzinfos, etwa zum Akkustand.
Optischer Sucher: Der klassische optische Sucher liefert ein sehr klares und natürliches Bild ohne Zusatzinfos, etwa zum Akkustand. 

PRO & CONTRA:

+Natürlich: Optische Sucher schaffen weniger gefühlte Distanz zur Szenerie.
+Brillant: Klassische Sucherbilder erscheinen in der Regel sehr klar und brillant.
-Blackout: Der hochklappende Spiegel sorgt für regelmäßige Sucher-Blackouts.
-Autofokus-Stopp: Der Autofokus-Betrieb wird durch den hochklappenden Spiegel bei jeder Aufnahme kurzzeitig unterbrochen.

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