In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie dank kreativer Gestaltungstechniken sowie bewusster Motivauswahl mit sagenhaften Urlaubsfotos in die Heimat zurückreisen. Auf den kommenden Seiten erwarten Sie 10 Tipps für perfekte Urlaubsfotos!

Nikon D700, 28mm, F/9, ISO 200, 1/640s

Bunte Motive

Canon EOS -1DX, 70mm, F/4, ISO 320, 1/200s

Wie stellt man sich ein Ferienmotiv vor? Bunt muss es sein! Hausfassaden bieten sich dafür an. Ihre verschiedenfarbigen Anstriche sind echte Hingucker.

Wer in den Urlaub fährt, der möchte raus aus dem grauen, monotonen Alltag. Die Kamera einpacken und dann los auf Motivsuche. Allein die Hausfassaden in den Städten Südeuropas sind eine Fotoreise wert. Kräftige Rottöne reihen sich an dunkles Gelb und warmes Orange. Abgerundet wird die Farbpalette noch mit grünen Fensterläden oder pinken Blumen, die durch jahrelanges Bewässern feuchte Flecken auf dem einen oder anderen Gebäude hinterlassen haben. Genau so stellt man sich einen Urlaubsort vor und so sollten Sie ihn auch fotografieren. Nutzen Sie die kräftigen Farben und füllen Sie am besten das gesamte Bild damit aus. Oft kann ein strahlend blauer Himmel zusätzlich einen schönen Kontrast darstellen. Je nach Motiv bietet es sich also an, auch noch etwas Himmelblau mit einzumischen. Aufpassen müssen Sie mit starken Schatten. Steht die Sonne ungünstig, kann ein Schlagschatten das Motiv zu sehr bedecken. Je nach Geschmack können Sie diesen aber auch effektvoll ins Bild miteinbeziehen.

Kurz vor der Nacht

Canon EOS 5D Mark III, 200mm, F/16, ISO 50, 20s

Zur blauen Stunde entstehen wunderbare Aufnahmen. Wenn die Sonne untergegangen ist, bleibt nur wenig Zeit – planen Sie daher im Voraus.

Bei der Fotografie dreht sich alles um das perfekte Licht. Dieses gibt es meist nur zweimal am Tag – beim Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Im schönen, weichen Licht der Dämmerung sehen berühmte Wahrzeichen wie das Empire State Building noch besser aus. Planen Sie daher Ihre Fototour so, dass Sie kurz vor Sonnenuntergang am idealen Aufnahmepunkt sind, um das Motiv in der magischen Stimmung der sogenannten Blauen Stunde aufzunehmen. Etwa 30 Minuten nach Sonnenuntergang wirkt die Atmosphäre besonders schön. Der Himmel wird in ein dunkles Blau getaucht, während die Lichter der Stadt zu leuchten beginnen. Fotografieren Sie unter diesen Bedingungen allerdings bestmöglich vom Stativ aus. Da der Verschluss eine ganze Sekunde oder noch länger geöffnet bleibt, entstehen sonst verwackelte Aufnahmen.

Der Blick nach oben

Canon EOS 5D Mark II, 17mm, F/8, ISO 800, 1/5s

Auch wenn der Nacken schmerzt, ein Blick nach oben kann für tolle Aufnahmen sorgen. Gerade in Leuchttürmen finden sich interessante Ansichten.

Leider werden Ihnen in den seltensten Fällen die Motive direkt vor die Füße fallen. Es lohnt sich daher, aufmerksam zu sein und den Blick ruhig einmal wandern zu lassen. In Kirchen und manchen Museen, aber auch in Leuchttürmen kann der Blick zur Decke Gold wert sein. Die geschwungene Form einer Wendeltreppe beispielsweise ist immer ein tolles Motiv, da es künstlerisch-abstrakt wirkt. Das Interessante daran ist das Minimalistische: Die Kombination von der spiralförmig geschwungenen Linie mit der schlichten Wandfarbe passt perfekt. Um ein solches Foto zu erzielen, wählen Sie einen Standpunkt direkt mittig unter dem Dach und fotografieren so gerade nach oben wie möglich. Sie können Ihre Kamera auch auf den Boden legen, um noch mehr Raumhöhe aufzunehmen. Achten Sie dann aber darauf, nicht selbst mit auf dem Bild zu landen.

Es regnet Motive

Sony Alpha 7 II, 35mm, F/13, ISO 250, 1/60s

Ein Wochenendausflug nach Paris ist bei Sonnenschein natürlich viel angenehmer als bei Regen. Trotzdem tun sich auch bei weniger gutem Wetter interessante Motive auf.

Alle Wettervorhersagen haben sich bewahrheitet – die Urlaubsreise nach Paris fällt buchstäblich ins Wasser. Dabei muss Regen überhaupt kein Grund sein, die Kamera zu Hause zu lassen. Im Gegenteil: Schlechtes Wetter bietet oft besonders atmosphärische Motive. Wolken können einer Aufnahme das gewisse Etwas geben, schließlich sorgen sie für Dramatik. Wenn es draußen stürmt, verändern sich Lichtverhältnisse sehr schnell. Gleichzeitig bieten Wolkenlücken oft faszinierende Licht-Schatten- Spiele. Aber auch ein grauer Himmel kann interessant sein. Dabei hilft es, sich das Bild in grafische Elemente einzuteilen. Klarer Mittelpunkt der obigen Aufnahme ist zu Recht der Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris. Die wenigen Touristen stehen hier als dunkler Kontrast zum hellgrauen Hintergrund. Ein weiterer grafischer Kontrast sind die Regenschirme. Im Gegensatz zu der hoch aufschießenden Stahlkonstruktion und dem Zaun im unteren Bilddrittel stellen die runden Schirme einen schönen, geometrischen Unterschied dar. Ohne Regen wäre dieses Bild weitaus beliebiger. Regenschirme sind im Übrigen auch für bunte Aufnahmen toll. Sofort fallen einem Touristengruppen ein, die sich mit ihren bunten Schirmen vor dem schlechten Wetter schützen – ein wirklich witziges Motiv.

Warum funktioniert das Foto so gut?

Paris ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Selbst bei Regen können tolle Bilder entstehen.

1) Wichtigstes Element bei dieser Aufnahme ist der Eiffelturm. Er ist hier aber nicht mittig, sondern leicht nach links versetzt dargestellt worden. So wirkt das Foto gleich viel spannender.

2) Das Pärchen links und der Herr in der Mitte bilden einen Rahmen. So wird unser Blick auf den Eiffelturm gelenkt.

3) Erst die vier Touristen machen aus diesem Foto etwas Besonderes. Mit ihren Regenschirmen geben sie einen dunklen Kontrast zu dem grauen Himmel.

Erzählen Sie eine Geschichte

Bildserien helfen Betrachtern, das Erlebte nachzuvollziehen. Stellen Sie sich während Ihrer Reise eine Geschichte vor, die Sie mit Ihren Bildern erzählen könnten. Kombinieren Sie Nahaufnahmen mit weitwinkligen Ansichten.

Versetzen Sie sich in die Lage eines Freundes, der nicht mit auf Ihrer Reise war und das Geschehen vor Ort nicht kennt. Mit wenigen, gezielten Motiven können Sie das Erlebte erzählen.

Sie schwärmen noch von den malerischen, blauen Gassen der marokkanischen Stadt Chefchaouen, erzählen Freunden von der ausgezeichneten Küche, den duftenden Tees und den gemütlichen Cafés – einzig die passenden Fotos davon können Sie nicht auf Ihrer Speicherkarte finden. Nehmen Sie sich daher auf Ihrer Reise vor, ein bestimmtes Thema fotografisch umzusetzen. Egal ob Schilder und Briefkästen auf der Route 66 in den USA, Blumen und Früchte in Thailand, Katzen auf den Straßen Istanbuls oder eben Kulinarisches in Marokko – erstellen Sie eine Bildserie zu einem Thema, das Sie interessiert und anspricht. In diesem Fall wird mit nur drei Bildern ein ganzer Ausflug erzählt: Sie gingen durch die verwinkelte Stadt, die für ihre blau angestrichenen Häuser bekannt ist, entdeckten ein kleines Café, tranken einen schwarzen Tee und aßen herrlich süße Datteln. Die Konzentration und Regelmäßigkeit, mit der Sie eine solche Aufgabe erledigen, wird Ihnen ein greifbares Ziel geben und Ihr Auge für die feinen Details um Sie herum trainieren. Dadurch entstehen eindrucksvolle Aufnahmen, die die Stimmung eines Ortes gekonnt transportieren. Bildserien dieser Art lassen sich nachträglich auch schön in einem Fotobuch verewigen oder eignen sich als Postkartenmotive, die sich schon vom Urlaub aus mittels entsprechender App schnell verschicken lassen. Wenige Bilder reichen aus, um daraus eine spannende Geschichte stricken zu können – ausprobieren lohnt sich.

Den richtigen Ausschnitt wählen

Abstrakte Schönheit: Nur ein Teil des modernen Gebäudes links im Bild oben wurde hierfür fotografiert. Der Bereich des Himmels wird als „Leerraum“ bezeichnet. Er zieht den Blick direkt auf das Motiv.

Gute Aufnahmen müssen gesucht werden. Manchmal reicht es, nur den kleinen Teil eines Gebäudes aufzunehmen, damit aus einem gewöhnlichen Motiv ein Kunstwerk wird.

Unsere zwei Beispielbilder unten wurden am Hafen der schwedischen Stadt Malmö aufgenommen. Das kleinere Foto links zeigt eher einen Schnappschuss, den wohl jeder Tourist machen würde, der erstmalig auf dem dortigen Pier steht. Es ist kein besonderes Bild und dient eher als Notiz, damit man sich in ferner Zukunft wieder daran erinnern kann, dass man dort war. Interessanter wirkt daher das größere Bild. Auch dieses ist am Hafen von Malmö entstanden, zur gleichen Tageszeit. Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie einen Teil des Hauses, das man noch am linken Rand des ersten Fotos sehen kann. Dieses moderne Gebäude hat eine sehr saubere und gänzlich weiße Fassade. Unterbrochen wird die Hauswand nur durch ein besonders großes Fenster, durch das man sicherlich einen ganz hervorragenden Blick auf die Ostsee hat. Die beiden Fotos zeigen, worauf es beim Fotografieren ankommt: auf das richtige Sehen. Wer eine Runde um den Hafen schlendert, wird dieses Fenster auch entdecken. Dann gilt es, das passende Objektiv (hier: ein Telezoom) und den richtigen Ausschnitt zu wählen, und schon wird aus einem eher unspektakulären Motiv eine abstrakte Schönheit. Ein solches Foto sorgt für Aufmerksamkeit. Die klare Linie der weißen Hauswand trennt das Bild im letzten Drittel. Durch diesen Trick wirkt die Aufnahme nicht zu harmonisch oder anders ausgedrückt, nicht langweilig. Wer besondere Fotos machen möchte, sollte um die Ecke denken.

Monochrome Stadtansichten

Schwarzweiß war gestern? Von wegen! Einige Motive wirken gerade ohne Farbe erst wie richtige Kunstwerke. Für Fotos von Städtereisen ist diese Ästhetik besonders beliebt.

An manchen Tagen wirken selbst bunte Fotos flau und langweilig. Hier ist Umdenken angesagt. Manchmal eignet sich eine Schwarzweiß-Fassung besser. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, schwarzweiß zu fotografieren. Viele Kameras bieten einen solchen Effekt bereits bei der Aufnahme an. Dies hat den Vorteil, dass Sie das Ergebnis direkt im Display betrachten. Nachteilig ist allerdings, dass es bei JPEG-Dateien so anschließend kaum Bearbeitungsmöglichkeiten mehr gibt. Daher empfehlen wir, das Foto in Farbe zu erstellen und es später am PC in Monochrom umzuwandeln. Praktisch jede Foto-Software bietet diese Option an. Somit bleibt Ihnen außerdem das bunte Ausgangsbild erhalten. RAW-Dateien dagegen werden zum Beispiel am LC-Display in Schwarzweiß angezeigt, aber unverarbeitet, in Farbe aufgenommen. Bei der Motivauswahl gilt grundsätzlich: Von Vorteil sind geometrische Formen. Der Betrachter wird nicht von Farben abgelenkt, sein Blick konzentriert sich auf grafische Elemente wie Linien und Muster. Suchen Sie daher nach Brücken, Arkaden oder Treppen. So wird aus einem eher unspektakulären Motiv ein echter Hingucker. Einige Fotografen nutzen die Schwarzweißfotografie gerne auch für Schnappschüsse von Personen, um durch die monochrome Ästhethik an Klassiker der Fotogeschichte zu erinnern.

Einen Rahmen bilden

Canon EOS 5D, 21mm, F/5, ISO 100, 1/125s 

Bäume oder Büsche im Vordergrund eines Landschaftsfotos sorgen für Tiefe und Dynamik in der Aufnahme. Natürliche Rahmen wie diese sind beliebte fotografische Gestaltungsmittel.

Vielleicht haben Sie schon einmal von dem Ausdruck „Vordergrund macht Bild gesund“ gehört – einer der meist verwendeten Floskeln in der Fotografie. Was bedeutet das eigentlich? Ein Bild, egal ob in der Malerei oder als Foto, ist per se erst einmal zweidimensional. Um Tiefe zu erzeugen, arbeiten Maler beispielsweise mit verschiedenen Farbabstufungen. Bei einer Alpenlandschaft werden die Berge im Bildhintergrund in kühleren Farben dargestellt als die Landschaft im Vordergrund. Die Fotografie bedient sich einem weiteren Trick. Indem Teile des Bildvordergrunds verdeckt werden und so der Bildausschnitt verengt wird, erzeugt der Fotograf Tiefe. Durch diese Verengung wird der Blick nebenbei auf das eigentliche Motiv gelenkt. Auch ein natürlicher Rahmen kann diesen Effekt hervorbringen. Bezieht man einen Baum oder einen Busch als gestalterisches Mittel für den Vordergrund des Bildes mit ein, so wird die Aufmerksamkeit ganz automatisch in eine bestimmte Richtung gelenkt – in unserem Foto oben auf den schönen Tempel. Einen Rahmen kann man auch klassisch durch ein Fenster oder eine Tür erzeugen, auch dann wird der wahrgenommene Ausschnitt verengt. Als Fotograf ist es von Vorteil, ab und an mit solchen kleinen Tricks zu spielen, um ganz subtil Dynamik zu schaffen. Man kann diesen Effekt nur andeuten oder gezielt einsetzen – das ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Fest steht, durch dieses einfache Mittel wirkt ein Bild sofort ansprechender und nicht zu flach. Ob es wirklich gesünder erscheint, wie der Volksmund sagt, bleibt aber dahingestellt.

Warum funktioniert das Foto so gut?

Dieser Tempel ist ein Bilderbuchmotiv. Wichtiges Element der Aufnahme ist der natürliche Rahmen.

1) Die Aufnahme gewinnt an Tiefe und Dynamik, indem man die Blätter eines Baumes und einiger Büsche in die Komposition miteinbezieht. So wird ein natürlicher Rahmen gebildet, der die Blickrichtung auf den chinesischen Tempel lenkt.

2) Um das Gebäude wurde noch genügend Platz gelassen, damit der Betrachter das ganze malerische Szenario einsehen kann. Selbst die schneebedeckte Bergkuppe im Bildhintergrund ist sichtbar und wird nicht von dem Tempel verdeckt.

Die Dächer der Stadt

Canon EOS 5D Mark II, 35mm, F/6,3, ISO 200, 1/60s

Wechseln Sie die Perspektive! Eine Stadt wirkt aus der Vogelperspektive noch einmal ganz anders. Gute Kamerastandpunkte können Aussichtstürme oder auch das eigene Hotelzimmer sein.

Normalerweise sieht man als Tourist eine fremde Stadt meistens von den Straßen aus. Von dort aus lässt sich leicht das bunte Treiben aufnehmen. Wenn Sie auf der Suche nach einem interessanteren Motiv sind, halten Sie nach Aussichtspunkten Ausschau, die einen Blick über die Stadt erlauben. Das können Türme, große Hotels mit einem Restaurant oder einer Bar in der obersten Etage, Brücken, Bürogebäude oder umliegende Berge sein. So werden Sie eine Stadt noch einmal ganz anderes wahrnehmen und aus einer völlig neuen Perspektive heraus ablichten. Bitten Sie zum Beispiel den Hausmeister des passenden Gebäudes um Erlaubnis, von einer der oberen Etagen ein paar Fotos zu schießen. Eine weitere Möglichkeit bietet Ihnen auch Ihre Unterkunft. Schon bei der Reservierung könnten Sie nach einem Hotelzimmer in der obersten Etage mit guter Aussicht fragen, so dass Sie aus Ihrem Fenster die Architektur der Stadt aus der Vogelperspektive aufnehmen können.

Porträtfotos von Einheimischen

Nikon D800E, 24mm, F/4, ISO 100, 1/400s

Sicherlich sind Porträtfotos die Königsdisziplin auf einer Reise. Mit einigen einfachen Tricks gelingen auch Ihnen tolle Aufnahmen.

Bei Fotos von Einheimischen ist zuallererst nicht das fotografische Geschick, sondern ein gewisses Feingefühl und Überwindung gefragt. Wer nicht einfach nur Schnappschüsse mit nach Hause nehmen möchte, sollte Menschen gezielt ansprechen. Gehen Sie dabei ruhig und freundlich vor. Sagen Sie Ihren Namen, Ihre Herkunft und fangen Sie ein lockeres Gespräch an. Erzählen Sie auch etwas über sich. Erst wenn Sie Vertrauen aufgebaut haben, kommt der zweite Schritt: das Foto. Zeigen Sie Ihrem Gegenüber zwischendurch immer ein paar Ergebnisse auf Ihrem Kameradisplay und tauschen Sie zum Schluss E-Mail-Adressen aus, um Ihrem Porträtierten einige Bilder zuschicken zu können.

So entstehen geniale Urlaubsfotos

Passende Motive finden sich überall auf der Welt. Mit einigen wenigen Tricks werden auch Sie unvergessliche Urlaubsfotos mit nach Hause bringen. Dabei ist es nicht entscheidend, wo Sie fotografieren, sondern wie! Damit Ihre Bilder alles andere als gewöhnlich werden brauchen Sie nur unsere zehn ultimativen Tipps auf Ihrer nächsten Fotoreise beachten. Wir beginnen mit einem Tipp zur Motivwahl…

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